Lernschwierigkeiten

 

 

 

 

 

Lesen, Schreiben und Rechnen gehören zu den wichtigsten Kulturtechniken, deren erfolgreiche Beherrschung für die Gesamtentwicklung eines Kindes von großer Bedeutung ist. Deshalb können sich Störungen oder Schwächen nachteilig auf die soziale und emotionale Entwicklung und auf den schulischen und beruflichen Werdegang auswirken.

 

Lese-Rechtschreibstörungen und Rechenstörungen gehen häufig mit begleitenden Schwierigkeiten, z.B. in der Sprachentwicklung, der Motorik, der Aufmerksamkeit oder im Sozialverhalten einher. Das heißt, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen neben ihren Lernschwierigkeiten oft auch unter psychischen Problemen, einem geringen Selbstwertgefühl, Konzentrationsschwäche oder Verhaltensauffälligkeiten leiden.

 

Durch dauernde Misserfolgserlebnisse verlieren sie oftmals die Lust am Lernen und entwickeln Vermeidungsstrategien. Die Lernrückstände vergrößern sich. Häufig führt dies zu Ängsten und depressiven Verstimmungen. Psychosomatische Beschwerden, wie Kopf- oder Bauchschmerzen oder Übelkeit sind keine Seltenheit. Oftmals sind auch Schwierigkeiten bezogen auf die Aufmerksamkeit und Konzentration zu beobachten. Viele Kinder sind zappelig oder ziehen sich zurück und ermüden schnell.

 

Mit unseren therapeutischen Interventionen möchten wir Kinder und Jugendliche darin unterstützen, das Zutrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeiten wiederherzustellen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern, sich psychisch zu stabilisieren und eine bessere soziale Integration zu erreichen. Dabei wird immer auch das Umfeld (Familie / Schule) mit einbezogen.